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*** Jahreshauptversammlung am 11.04.2025 um 19:00h Sportgaststätte ***

Tennisplatzsanierung steht an. Die Nachhaltigkeit soll hier im Vordergrund stehen.....

Die Sanierung der drei 35 Jahre alten Tennisplätze stellt für die Tennisabteilung des SV Mehring einen finanziellen Kraftakt dar. Das wurde bei der Abteilungsversammlung am vergangenen Freitag in der Sportgaststätte verdeutlicht.

In seinem Rückblick ließ Abteilungsleiter Dr. Josef Fürst das zurückliegende Jahr nochmals Revue passieren. So wurde das Tennisheim in Eigenregie mit einem neuen Fassadenanstrich versehen. Elke und Wolfgang Popp hatten die Aktion organisiert. Die Farbe hatte Anton Wiesinger beigesteuert. Als fleißige Malerinnen war hier viele Tennisdamen mit von der Partie. Ein Wall, der vom Aushub des neu angelegten Beachvolleyballplatzes neben den Tennisplätzen angelegt wurde soll die Plätze künftig vor Überflutungen schützen. Ein Baum- und Strauchschnitt konnte ebenfalls schnell und kostengünstig, dank des umfangreichen Maschinen-Parks den Martin Gumprecht hier zur Verfügung gestellt hatte, erledigt werden. Seinem Stellvertreter Stefan Schirmer dankte Dr. Fürst für dessen allgegenwärtige Unterstützung.

Die mittlerweile 35 Jahre alte Anlage befindet sich so wieder in einem ansehnlichen Zustand, außer den Plätzen selbst, so der Abteilungsleiter.

Die Vereinsmeisterschaften 2022 waren wieder der sportliche Höhenpunkt des Tennisjahres. Begrüßenswert dass sich hier nun auch jüngere Jahrgänge an den Meisterschaften beteiligt hatten. Den Vereinsmeister-Titel bei den Damen konnte wiederum Christine Maier erringen, bei den Herren Michael Erber. Den Damen-Doppel Titel sicherten sich Karin Rupp/Elke Popp und den Herren-Doppel Titel Ernst Niedermeier/Wolfgang Popp. Im Mixed-Wettbewerb siegten Sina Estermaier/Ernst Niedermeier.

Ein Sommerfest mit einem gemütlichen Ausklang will man auch in diesem Jahr wieder veranstalten, so Dr. Josef Fürst.

Jugendleiter Philipp Schwarzer berichtete vom Tennistraining das von Ende April bis Ende September in Zusammenarbeit mit der Tennisschule Mitterhofer angeboten wurde. 25 Erwachsene haben hier immer donnerstags und freitags, jeweils in drei Gruppen daran teilgenommen. Vom Tennisnachwuchs beteiligten sich 26 Kinder und Jugendliche in sieben Gruppen. Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde wurde ein Tennis-Schnupper-Nachmittag angeboten. Hier hatten sich 10 Kinder angemeldet.

Die Anmeldung für das Tennistraining 2023 läuft bereits so Philipp Schwarzer. Dazu liegen bereits Anmeldezettel beim Bäcker Metzger in Öd aus. Das Trainingsangebot ist das Einfallstor zur Gewinnung von neuen, jungen Mitgliedern, so Schwarzer.

Über die Finanzen der Abteilung berichtete dann Kassier Anton Wiesinger. Die PV-Anlage auf dem Dach des Tennisheims ist die größte Einnahmequelle der Abteilung, so Wiesinger. Problematisch, daß fast die gesamten Mitgliedsbeiträge im vergangenen Jahr für die alljährliche Instandsetzung der drei Tennisplätze, aufgewendet werden mussten. Allein der Preis für das dazu notwendige Ziegelmehl hat sich hier fast verdoppelt. Um die Kosten auch in Zukunft weiter stemmen zu können und auch die angedachte Sanierung der drei Tennisplätze, werden wir um eine Erhöhung der seit der Gründung der Abteilung vor 35 Jahren stabilen Mitgliedsbeiträge nicht um hin kommen, so der Kassier. Werner Baumgartner hatte die Kasse geprüft und bescheinigte dem Kassier eine tadellose Buchführung und schlug so die Entlastung des Kassiers und der Abteilungsleitung vor, die durch die versammelten Mitglieder dann einstimmig erfolgte.

Einstimmig wurde dann auch die Erhöhung der Spartenbeiträge der Tennisabteilung beschlossen. Erwachsene zahlen dann jährlich 70 Euro, Familien 110, Kinder 20 und Jugendliche, Schüler und Studenten 35 Euro.

Unumgänglich ist die Sanierung der vor 35 Jahren angelegten Sandplätze der Abteilung, so Dr. Josef Fürst. Die Plätze sind mittlerweile insgesamt zu weich, so die aktiven Spielerinnen und Spieler. Ferner müssen die Sandplätze laufend bewässert werden. Weil die Zisterne im Sportpark, die vom Dachwasser der Sportparkhalle und aus einem eigen Brunnen gespeist wird und aus der auch die Fußballplätze bewässert werden, nicht das für die Tennisplätze notwendige Wasser hergibt muss hier auf Trinkwasser zurückgegriffen werden. Auch das will man in Zukunft aus Gründen der Nachhaltigkeit vermeiden.

Somit wird von der Abteilungsleitung eine Sanierung der Tennisplätze mit einem Kunstbelag favorisiert.

Die Plätze wären dann das ganz Jahr über bespielbar. Man bräuchte sie nicht mehr zu bewässern. Sie weisen eine lange Lebensdauer und eine gute Wasserdurchlässigkeit auf. So sind sie nach einem Regenschauer wieder schnell bespielbar und es entfallen die alljährlich anfallenden Arbeiten und Kosten für die Frühjahrsinstandsetzung.

Um dies alles auch finanziell stemmen zu können will man sich um Sponsoren bemühen und sich nach Zuschüssen für eine solche Sanierung erkunden.

Die anschließende Diskussion zu den vorgeschlagenen Allwetterplätzen ergab ein durchwegs positives Bild.

 besprechung tennis

In Tüßling haben die Abteilungsleitung und eine Reihe von Mitgliedern, solche Plätze mit einem Kunstbelag bereits in Augenschein

genommen und auch schon ein wenig gespeilt darauf.

Einhellige Meinung, die Plätze sind toll bespielbar. Eine echte Alternative zu den herkömmlichen Sandplätzen. (Foto:Fuchs)

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