Bei einem Show-Event in der Sportparkhalle zeigten die drei Nachwuchstanzgruppen der Crazy-Girls des SV Mehring am Sonntagnachmittag ihre neuesten Tanz-Programme...

Roswitha Leidinger die Abteilungsleiterin der Crazy Girls und  Zweite Vorsitzende des SV Mehring konnte dazu in der Sportparkhalle zahlreiche Besucherinnen und Besucher begrüßen und führte dann auch durch das abwechslungsreiche Programm.

Die Crazy-Girls beim SV Mehring gibt es nun bereits seit 27 Jahren.

Roswitha Leidinger ist sehr froh das sich immer wieder junge Trainerinnen für die Tanzgruppen finden, die sich die Zeit nehmen mit den jungen Tänzerinnen des SV Mehring  immer wieder neue Tanzprogramme  einzuüben.

Neu war diesmal, dass von den ehemaligen Crazy-Girl Mitglieder Maresa Altenbuchner und Paula Lenk für die Crazy-Girls eine eigene Choreografie erdacht, aufgeschrieben und mit den Mädchen und den Trainerinnen Simone Bergmann und Antonia Modler einstudiert haben.

 Das ist eines der Erfolgsgeheimisse für den nun schon so langen Bestand der Gruppen. Die jungen Tänzerinnen hatten das ganze Jahr über fleißig geübt und fieberten so nun ihren Auftritten entgegen.

Für den fetzigen Sound an dem Nachmittag sorgte wiederum Kurt Leidinger am Mischpult.

In den Reihen der Eltern, Großeltern und Geschwister der jungen Tänzerinnen auf der Empore der Sportparkhalle wurden auch Bürgermeister Robert Buchner mit seiner Gattin Birgit, die Sportvereinsvorsitzende Monika Mayerhofer und Pfarrer Thomas Steinberger gesichtet.

In den Nachmittag des Tanz-Events starteten dann die „Crazy-Minis“, 15 kleine, anmutige Tänzerinnen im Alter von drei bis sieben Jahren als Indianerinnen verkleidet zu ihrer „Party-Time in der Prärie“ unter den Klängen der Winnetou-Melodie.  Ihr Tanzreigen setzte sich dann fort zu dem Song von Pur „Wo sind all die Indianer hin“. Sie brachten damit gleich echte Präriestimmung in die Halle und begeisterten von Anfang an das Publikum. Einstudiert hatte  Roswitha Leidinger die Tanzdarbietungen mit den kleinen Tänzerinnen. Sie stellten sich dann mit ihren Namen dem Publikum vor und für die Trainerin gab es Blumen und Schokolade.

Die „Crazy-Kids“, 17 Mädchen im Alter von sechs bis elf Jahren liefen dann als kleine Hexen verkleidet, ganz in violett auf. Ihr Tanzprogramm stand unter dem Motto „Magie liegt in der Luft, die crazy Hexen sind los“. Zu dem Lied Abracadabra von Lady Gaga legten die kleinen Hexen dann so richtig los und zeigten tolle Tänze und Formationen.

Sabrina Fischer und Lea Hüttinger hatten die Tänze mit ihnen einstudiert, auch für sie gab es wiederum Schokolade und Blumen.  Die Kostüme wurden, wie schon in vielen Jahren davor, mit viel Aufwand  von Maria Horn geschneidert. Die Kostüme der „Crazy-Kids“ wurden von Wolfgang und Nicole Gallhammer gesponsert.

Nun war aber erst einmal eine kurze Pause angesagt, in der man sich mit Kuchen, Kaffee, einem kleinen Imbiss, wie Wurst- und Käsesemmel und Getränken versorgen konnte. Kathrin Oberendfellner und Isabell Leidmann mit ihren Helferinnen hatten hier alle Hände voll zu tun, ehe der mit Spannung erwartete Auftritt der „Crazy-Girls“ folgte.

Die neuen jungen Mädchen, trainiert von Simone Bergmann, Antonia Modler, Paula Lenk und Maresa Altenbuchner verzauberten die Besucher mit ihrer „Magie des Orients“.

Vor langer, langer Zeit in einem fernen Land, gab es eine Stadt, in der die Menschen so glücklich waren wie sonst nirgendwo auf dieser Welt. Sie waren so glücklich, weil sie eine Wunderlampe besaßen, die von einem Gene bewohnt wurde. Die Menschen konnten sich alles wünschen, was sie wollten und so ein wundervolles und wunschlos glückliches Leben führen.  

Doch nicht nur die Menschen der Stadt begehrten die Lampe, auch andere wollten die Lampe und ihre Macht nutzen. So kam es, dass eines Tages eine dunkle Gestallt in der Stadt auftauchte. Und dann, mitten in der Nacht, als alle schliefen, schlich sie zum Tempel und stahl sie Lampe.

 Viele mutige Menschen versuchten die Gestalt ausfindig zu machen, doch einer nach dem anderen scheiterte. Es vergingen Wochen, Monate und sogar Jahre. Aus der Lampe wurden Erinnerungen, aus Erinnerungen Geschichten und aus Geschichten Mythen. Die Menschen wurden so unglücklich, dass man es kaum noch ertragen konnte. So beschlossen die neun mutigsten Mädchen der Stadt die Lampe zu suchen.

Tänzerisch ausdrucksvoll erzählten sie dann diese Geschichte und ihre erfolgreiche Suche.

Der Eintritt bei dem Tanzevent war frei und das Versprechen von einem kurzweiligen Nachmittag wurde im vollen Umfang eingelöst. Der Nachmittag ist dann noch gemütlich ausgeklungen, bevor dann alles auch gleich wieder aufgeräut wurde.

minisDie „Crazy-Minis“, als Indianerinnen

kidsdie „Crazy-Kids“ als kleine Hexen

girlsCrazy-Girls“ mit ihrer Geschichte um die gestohlene Wunderlampe

teamDie Trainerinnen der drei Nachwuchstanzgruppen des SV Mehring (v.l.n.r.)  Lea Hüttinger, Sabrina Fischer,  Simone Bergmann,
Roswitha Leidinger, Antonia Modler, Paula Lenk und Maresa Altenbuchner.
(alle Fotos: Mike Fuchs)

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